Wie entscheiden sich Leute, welchen Streaming-Dienst sie abonnieren? 

Wie entscheiden sich Leute, welchen Streaming-Dienst sie abonnieren? 

Zuerst einmal die Frage: was genau ist Streaming eigentlich? Mit Streaming-Dienstleistern kann man sich Filme, Serien und Sportevents direkt aus dem Internet ansehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man dies auf einem Smart-TV, Smartphone, Tablet oder PC tut – wichtig ist hierbei nur eine stabile Internetverbindung und ein internetfähiges Gerät.

In der heutigen Zeit haben sich schon viele Menschen gegen das klassische Fernsehen entschieden und nutzen fast ausschließlich einen Streaming-Dienstleister. Tatsächlich beobachtet man immer mehr, dass diese Menschen dann den Fernseher kaum noch für das normale Fernsehprogramm nutzen.

Die Vorteile solch eines Streaming-Dienstes überzeugen nun mal doch sehr viele Menschen. Man hat es selbst in der Hand, was man sich anschaut und vor allem auch zu welcher Uhrzeit. Oft bekommt man Filme oder Serien vorgeschlagen, die einem Film ähneln, den man sich bereits angesehen hat. Natürlich wird der Nutzer hierbei wieder analysiert, aber das erspart dann natürlich eine endlose Sucherei, wenn man sich spontan für einen Filmeabend auf der Couch entscheidet.

Die entscheidenden Faktoren

Wenn man sich auf die Suche nach einem Anbieter begibt, muss man ein paar Dinge beachten und in seine Überlegungen mit einfließen lassen. Am wichtigsten ist vermutlich für die meisten zu Beginn ganz einfach der Preis. Die Preise variieren von 5 bis 40 Euro im Monat, da lohnt es sich schon, genauer hinzusehen.

Erst nach dem Preis bewertet die Mehrzahl der Kunden die Palette an Angeboten oder die Handhabung der Plattform selbst.

Besonders Leute, die sehr viele Filme und Serien schauen, kommen mit Streaming-Diensten auf ihre Kosten. Bei dem Anbieter Netflix zum Beispiel kann man auf mehr als 5.800 Filme und Serien zugreifen. Das würde schon einige Zeit in Anspruch nehmen, sich diese Menge an Filmen anzusehen. Ganz zu schweigen davon, was der Kinoeintritt hierfür kosten würde.

Nicht vergessen, sollte man aber auch die vielen Zusatzangebote, die manche Dienstleister mit ihrem Abo anbieten. Firmen wie Amazon, zum Beispiel, locken mit dem Prime Service beim Einkaufen oder dem Musik-Streaming-Dienst. Natürlich sollte man auch ein Auge auf die Laufzeit habe, damit man sich nicht für alle Ewigkeiten bindet, denn der Markt ist sehr schnelllebig und oft bekommt man attraktive Angebote, die man vielleicht probieren möchte.

Vor- und Nachteile abwägen

Die großen, namenhaften Anbieter überzeugen natürlich mit einer ausgewogenen Mischung aus Filmen und Serien. Zusätzlich gibt es oft die Möglichkeit, parallel auf mehreren Geräten zu streamen. Das zeigt sich dann oft im Preis und hier gilt es abzuwägen, was einem wichtiger ist.

Um nicht komplett den Überblick zu verlieren ist es oft hilfreich, im Bekannten- oder Freundeskreis eine kleine Umfrage zu starten. Meistens haben Freunde ja ähnliche Interessen und Vorlieben, so dass man eventuell auch den gleichen Filmgeschmack hat. Zusätzlich kann ein Blick in ein Bewertungsportal, wie z.B. Reviewsbird helfen, damit man von weiteren unabhängigen Meinungen profitieren kann. So bekommt man vielleicht auch Vor- oder Nachteile von Dienstleistern aufgezeigt, die man selbst gar nicht im Hinterkopf gehabt hätte.

Noch lange kein Ende in Sicht

Die Streaming-Welt endet bei Weitem aber nicht bei Amazon, Netflix und Sky (um nur ein paar Namen zu nennen). Bevor man ein Streaming-Abo abschließt, sollte man auch immer noch bedenken, dass die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen Anbieter kostenloses Streamen einiger Filme, Dokumentationen oder Serien zur Verfügung stellen. Dieser Service ist dann ja bereits mit dem Rundfunkbeitrag bezahlt und bedarf keiner weiteren Abos. Vielleicht ist dies ja für den Neuling in diesem Bereich die komfortable Lösung. Aber auch hier kann ein Blick ins Internet helfen und man kann sich ein paar Meinungen anderer Menschen, z.B. bei Review Birds holen und sich inspirieren lassen.

Wichtig ist bei allen Punkten im Endeffekt nur darauf zu achten, dass man auch offizielle Anbieter wählt und sich nicht auf illegalen Seiten bewegt. Denn bei allem, was mit dem Internet zu tun hat, gibt es auch hier schwarze Schafe und man bekommt vermeintlich kostenlose Streaming-Angebote, die jedoch von illegalen Dienstleistern vertrieben werden. Das kann schnell böse enden!

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