Warum wird die Zukunft der Unterhaltung nicht das Fernsehen sein?

Warum wird die Zukunft der Unterhaltung nicht das Fernsehen sein?

Früher war alles einfacher! Solch eine Aussage hat man schon oft, vor allem von der älteren Generation, zu hören bekommen. Aber stimmt das auch? In Bezug auf die Unterhaltungsindustrie kann man zumindest das Zugeständnis machen, dass es früher nicht diese Masse an Auswahl gab. Als Unterhaltung diente vor gar nicht all zu langer Zeit meist nur das Fernsehprogramm (welches sich ja zu Beginn nur auf ein paar Sender beschränkt hatte), das Radio und dann noch ein paar wenige Printmedien. Man muss aber heute nicht einmal so richtig alt sein, um seinen Kindern erzählen zu können, dass der Sendersuchlauf im Fernsehen nicht stundenlang gedauert hat und dass man im Radio eben nur das anhören konnte, was der Empfang hergab.

Was wird aktuell geboten?

Da sieht doch unser heutiger Alltag schon ganz anders aus. Wenn man morgens für den ersten Kaffee in die Küche schlappt, dann dreht man keinen Knopf mehr am Radio, sondern fragt z.B. Alexa, dass die aktuellen Nachrichten abgespielt werden sollen. Oder man lässt sich seine Lieblingslieder aus seiner Playlist vorspielen oder man wählt sich einfach einen der vielen verfügbaren Radiosender aus. Dafür muss sich dieser Sender nicht einmal im gleichen Land befinden. Mittlerweile kann man sich Radiosender aus aller Welt abspielen lassen. Was hätten unsere Großeltern wohl dafür gegeben, die große weite Welt durchs Radio kennen zu lernen?

Doch damit nicht genug. Beim Frühstück liest kaum jemand mehr die Zeitung, die in aller Herrgottsfrühe vom Zeitungsboten vor die Tür gelegt wurde. Stattdessen schnappt man sich das Tablet und liest die Online-Version der Tageszeitung. Oder auch den neusten Klatsch und Tratsch in den Boulevard-Blättern.

Im Büro erhält man Nachrichten via WhatsApp von der Tante, dass der Hund jetzt endlich sauber ist. Per E-Mail kommen private Geburtstags-Einladungen auf’s Handy und im Konferenzzimmer schalten sich die Außenvertreter via Zoom in die Gespräche mit ein.

Und so geht das dann bis zum Abend weiter. Zuhause hat man die Wahl zwischen dem normalen Fernsehen und Streaming-Diensten oder dann doch wieder mal einer DVD für das Kinogefühl.

Die Möglichkeiten sind schier unendlich und teilweise sind die Angebote so umfangreich, dass man gar keinen Überblick mehr hat, was es noch alles gibt. Bei ein paar Plattformen, wie z.B. Erfahrungsscout.de kann man sich immer wieder neue Inspirationen holen, welche Neuerungen es gibt.

Das Fernsehen wird ersetzt

Wen wundert es bei dieser Fülle an Möglichkeiten noch, wenn eben das gute alte Fernseh-Programm ausgedient hat? Werden Programmzeitschriften überhaupt noch verkauft? Jeder neuere Fernseher verfügt heutzutage über die Möglichkeit sich die Programme aller Sender anzeigen zu lassen oder gar Sendungen aufzuzeichnen. Wenn es denn einmal etwas gibt, was man sich im TV überhaupt ansehen möchte. Leider sieht die Realität so aus, dass kaum noch neue Filme oder Serien im Fernsehen gezeigt werden. Oft handelt es sich um Wiederholungen oder einfach veraltete Themen.

Die Welt der Streaming Dienste

Ein ganz anderes Programm bieten da die verschiedensten TV Streaming Dienste an. Hier kommen fast täglich neue Serien oder Filme hinzu und man kann diese immer und sogar fast überall anschauen. Längst ist man nicht mehr auf eine feste Zeit angewiesen, zu der man vor dem Fernseher sitzen muss. Für eine monatliche oder jährliche kleine Gebühr steht einem die Welt des großen Entertainments offen. In dieser Gebühr sind dann eben nicht nur Filme und Serien enthalten, sondern oft werden gleichzeitig Hörbücher und -spiele angeboten oder sogar Zeitschriften-Abos.

Mit Hilfe der Streaming-Dienste kann man sich das Kino wirklich nach Hause holen und so wird wohl diese Neuerung die Zukunft unserer Unterhaltung werden. Den Fernseher an sich braucht man dann wohl hauptsächlich nur noch, um dann den Film oder die Serie seiner Wahl abzuspielen – obwohl viele Menschen mittlerweile auch schon dazu übergegangen sind, sich eine Leinwand anstelle eines festen Geräts im Wohnzimmer zu installieren.

Insofern war früher eines sicherlich einfacher: nämlich die Auswahl, welchen Film man sich zu Hause ansieht. Denn das ist heute mit Sicherheit schwieriger als jemals zuvor!

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